Oberste Geschossdecke dämmen

Die Dämmung der obersten Geschossdecke gehört zu den günstigsten und effektivsten Maßnahmen, um ein Gebäude energetisch zu modernisieren. Da Wärme nach oben steigt, entweicht über das Dach und die letzte Geschossdecke ein großer Teil der Heizenergie. Wenn der Spitzboden nicht als Wohnfläche genutzt werden soll, ist eine Geschossdeckendämmung eine sinnvolle Dämmlösung.

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Das Thema kurz und kompakt

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Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist in den meisten Fällen gesetzlich vorgeschrieben.

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Durchschnittlich können bis zu 8 % der Heizkosten eingespart werden.

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Bis zu 40 % der Wärme geht über die oberste Geschossdecke und das Dach verloren.

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-Claudia

Die oberste Geschossdecke dämmen – eine Übersicht

Eine Geschossdecken- oder Dachbodendämmung ist überall dort zu empfehlen, wo das Dachgeschoss in näherer Zeit nicht bewohnt werden soll. Als günstigere Alternative zur Dachdämmung ist eine Geschossdeckendämmung genauso effizient und isoliert den Wohnraum einwandfrei.

Um die Geschossdecke zu dämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich wird die Decke zwischen Wohnraum und Dachboden isoliert, damit Wärme nicht über den unbeheizten Teil des Dachgeschosses entweichen kann. In vielen Fällen ist die Dämmung der obersten Geschossdecke mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Dabei dürfen vom Gesetzgeber festgelegte Dämmwerte nicht unterschritten werden. Um die entsprechende Dämmstärke zu erreichen, folgt die Dämmung einem bestimmten Aufbau.

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Warum sollte die oberste Geschossdecke gedämmt werden?

In erster Linie spart jede Dämmung Heizkosten und Energie ein. Insbesondere über die Dachfläche geht viel Wärme verloren, die mit zusätzlichem Heizen kompensiert werden muss. Gleichzeitig steigen die CO₂-Emissionen. Die oberste Geschossdecke zu dämmen, ist mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbunden und unter bestimmten Bedingungen auch selber zu Hause durchzuführen.

Es lohnt sich also nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in ökologischer Hinsicht, die letzte Geschossdecke zu dämmen.

Ist die Dämmung der obersten Geschossdecke Pflicht?

Hausbesitzer:innen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Seit 2016 sind alle zugänglichen obersten Geschossdecken zu dämmen, wenn der Mindestwärmeschutz nicht eingehalten werden kann – unabhängig davon, ob sie begehbar oder nicht begehbar sind. Eine Ausnahme von der Regel wird gemacht, wenn stattdessen das Dach an sich gedämmt ist. Die genauen Regulierungen sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt.

Ist die Dämmung der obersten Geschossdecke Pflicht?

Was spart eine Geschossdeckendämmung?

Durch die relativ geringen Investitionskosten sind Geschossdeckendämmungen bereits in kurzer Zeit amortisiert. Durch die gesenkten Heizkosten können etwa 8 % der Heizenergie eingespart werden.

Auch im Sommer ist eine Geschossdeckendämmung lohnenswert, da die Dämmung auch in die andere Richtung vor starken Temperaturgefällen schützt. Wenn sich der Dachboden in den warmen Monaten aufheizt, verhindert eine richtig angebrachte Dämmung, dass der Wohnbereich sich erwärmt.

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Arten der Geschossdeckendämmung

Je nachdem, wie und ob der Dachboden nach der Dämmung verwendet werden soll, gibt es verschiedene Arten der Geschossdeckendämmung. Grundsätzlich handelt es sich um eine kostengünstige Baumaßnahme, für die kein Gerüst benötigt wird und bei der wenig Lärm und Schmutz anfallen. Die Unterscheidung zwischen begehbarem und nicht begehbarem Dachboden macht preislich ebenfalls kaum etwas aus.

  • Bei einem begehbaren Dachboden wird der Dachstuhl ausgebaut und entweder als Wohn- oder Abstellraum genutzt. Die Anforderungen an das Dämmmaterial sind entsprechend höher. Je nach Unterkonstruktion entstehen verschiedene mechanische und physische Belastungen. Häufig wird bei der Installation der Fußboden abgetragen und neu verlegt. Die höhere Qualität des Materials und der entsprechend größere Aufwand der Montage zeigen sich auch in den Kosten: Ab 50 € pro m² gibt es begehbare oberste Geschossdeckendämmungen.
  • Nicht begehbare Dachstöcke sind hingegen unbeheizt und werden nicht mit zusätzlichem Gewicht belastet. Es können einfache Dämmplatten oder -matten ausgelegt werden. Der Preis ist maßgeblich vom gewählten Dämmstoff abhängig: Zwischen 25 und 75 € pro Quadratmeter kosten nicht begehbare Geschossdeckendämmungen.
  • Als weitere, kostengünstige Lösung bietet sich Einblasdämmung an. Primär bei Altbauten wurden häufig Holzbalkendecken verbaut. In diesen Decken gibt es Hohlräume, die für das Einblasen von losem Dämmmaterial ideal geeignet sind. Auch hier schwankt der Preis mit dem verwendeten Dämmstoff. Eine Geschossdeckenisolierung mit Einblasdämmung kostet zwischen 30 und 80 € pro Quadratmeter.

Wann empfiehlt sich welche Bauweise?

Grundsätzlich ist eine begehbare Geschossdecke etwas preisintensiver als eine unbegehbare. Das liegt unter anderem daran, dass zur Belastbarkeit eine zusätzliche Schicht eingebaut wird, die unter schweren Gegenständen und Fußtritten nicht nachgibt. Die Mehrinvestition ist aber in den meisten Fällen rentabel, nicht zuletzt, weil so zusätzlicher Stauraum geschaffen wird und weitere Nutzungsmöglichkeiten des Dachbodens realisierbar sind.

Unbegehbare Dachböden sind meistens unter 1,80 m hoch (Spitzboden, Kriechboden) und eignen sich generell nicht als Stauraum. Bei allen Dachböden sollten auch die Dachschrägen mitbedacht werden, die eventuellen Lagerraum zusätzlich einschränken.

Arten der Geschossdeckendämmung

Wie hoch sind die Kosten für eine Dämmung der obersten Geschossdecke?

Die Dämmung der obersten Geschossdecke lohnt sich primär, wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und die Dachkonstruktion ungedämmt ist. Sie fällt mit 15 bis 50 € pro Quadratmeter deutlich günstiger aus als die Dämmung der Dachschrägen meisten Möglichkeiten zur Dachisolierung und ist darüber hinaus zeitsparender in der Montage.

Bei einem Einfamilienhaus sind mit durchschnittlich 4.000 € Gesamtkosten zu rechnen, bei einem Mehrfamilienhaus sind es je nach Gebäudegröße und Komplexität der Dämmung bis zu 65.000 €.

System Kosten pro m²
begehbar 50-100 €
nicht begehbar 25-75 €
Einblasdämmung bei Holzbalkendecke 30-80 €

Was beeinflusst die Kosten für eine Dachbodendämmung?

Vorab sollte in jedem Fall festgelegt werden, ob der Dachboden begehbar sein soll. Im Detail bedeutet das: belastbar. Als Stauraum ist ein Dachboden nur dann geeignet, wenn der Boden belastbar genug für Schränke und andere schwere Gegenstände ist. Entsprechend muss eine Unterscheidung bezüglich der Dämmung gemacht werden.

Auch die Beschaffenheit der oberen Geschossdecke muss in die Planung einbezogen werden. Für Dämmplatten sollte der Untergrund zum Beispiel möglichst eben sein.

Zuletzt ist die Wahl des Dämmmaterials ausschlaggebend. Bei der Wahl des Materials gibt es viel Auswahl und speziell bei der Geschossdeckendämmung einige Besonderheiten zu bedenken.

Was beeinflusst die Kosten für eine Dachbodendämmung?
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Dampfbremse oder Dampfsperre für Geschossdecken?

Der Aufbau von Geschossdeckendämmungen erfolgt in Schichten. Hier liegt der eigentliche Unterschied zwischen begehbaren und nicht begehbaren Geschossdecken. Jede einzelne Bauschicht muss so abgestimmt werden, dass vor allem im Winter keine Kondensfeuchtigkeit entstehen kann. Mit einer sogenannten Dampfbremse (Dampfsperre) wird Schimmelbildung und Bauschäden vorgebeugt.

Damit die Dampfbremse tatsächlich absolut dicht ist, sollten immer Fachkräfte die Montage vornehmen. Auch die Notwendigkeit einer Dampfsperre sollte vorher bei einer Energieberatung festgestellt werden – bei Betondecken etwa wird oft keine benötigt. Wenn der Dachboden unbegehbar ist, also nicht belastbar, kann die oberste Geschossdecke ohne Dampfbremse gedämmt werden, da Feuchtigkeit einfach weiter nach oben entweichen kann.

Bei begehbaren Geschossdecken wird allerdings auf dem Dämmstoff eine weitere, stabilere Schicht aus Laminat oder Holzplatten angebracht, die das Verdunsten von Kondenswasser erschwert. In diesem Fall ist die Folie zur Dampfsperre Pflicht.

Der Untergrund jeder Geschossdeckendämmung ist immer aus Beton oder Holz. Je nach gewünschter Belastbarkeit und Nutzung des Dachbodens folgt die Dampfbremse, darüber wird der gewählte Dämmstoff aufgebracht. Je nach Anforderung wird dann eine begehbare Laminat- oder Holzplattenschicht verlegt.

Dämmmaterial für die oberste Geschossdecke

Bei der Wahl des Dämmmaterials sind die Kosten, die Umweltverträglichkeit der Stoffe und die Auswirkungen des Stoffs auf die eigene Gesundheit ausschlaggebend. Daher wird zur Dämmung der obersten Geschossdecke häufig Naturdämmstoff wie Holz- oder Naturfasern und Mineralwolle genutzt.

  • Aus Holzfasern können begehbare Dämmplatten hergestellt werden, die kostengünstig, umweltfreundlich und nicht gefährlich für die eigene Gesundheit sind. Holzfaserdämmplatten werden meistens im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verbaut, wodurch die Montage schnell und einfach ist. Der Begriff stammt aus der Fassadendämmung.
  • Dämmung aus Styropor wird vorrangig in Neubauten genutzt, da die Zwischendecken aus Beton bestehen und eben sind. Wenn die oberste Geschossdecke nach der Styropor-Dämmung begehbar sein soll, muss eine zusätzliche Tragekonstruktion eingebaut werden. Styropor wird aus Erdöl hergestellt und ist damit nicht so umweltfreundlich wie Naturdämmung.
  • Mineralwolle ist der Überbegriff für Glas- oder Steinwolle, aus denen Dämmmatten gefertigt werden. Auch hier ist eine zusätzliche Tragekonstruktion notwendig, wenn der Dachboden nach der Dämmung belastbar sein soll.
  • Naturdämmstoffe sind besonders gesundheitsverträglich und durch die Nähe zum Wohnraum eine beliebte Wahl zur Dämmung der obersten Geschossdecke. Für Einblasdämmung werden oft Zelluloseflocken oder Seegras genutzt.

Für Massivdecken wird eine Stärke zwischen 14 und 26 cm Dämmung empfohlen. Bei Holzbalkendecken und Einblasdämmung sollte mit 10 bis 22 cm Dämmung gerechnet werden. Welche Stärke für die Dämmung der obersten Geschossdecke letztlich genutzt wird, hängt vom ursprünglichen und dem angestrebten U-Wert ab. Mithilfe einer energetischen Bilanzierung durch Energie-Effizienzexpert:innen kann die richtige Vorgehensweise entschieden werden. Generell gilt: je dicker die Dämmschicht, desto besser der Wärmeschutz.

Welche Dämmart eignet sich für mich?

Je nach individuellen Anforderungen an den Dachboden unterscheidet sich die jeweils bestgeeignete Dämmart. Für begehbare Obergeschossdecken kommen sowohl Dämmplatten als auch Dämmmatten infrage. Auf Dämmplatten können Spanplatten angebracht werden, die die Belastbarkeit des Dachbodens sicherstellen. Bei Dämmmatten wird dafür eine zusätzliche Tragekonstruktion benötigt.

Für Altbauten mit Holzbalkendecken eignet sich eine Einblasdämmung aus Naturdämmstoffen. Die Hohlräume der Decke werden dabei mit Dämmung gefüllt, was kostengünstig und schnell umsetzbar ist.

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Sehr empfehlenswert!

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Welche Förderungen gibt es für die Dämmung der obersten Geschossdecke?

Dämmmaßnahmen an der obersten Geschossdecke werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 15 % gefördert. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommt ein ergänzender Bonus von 5 % hinzu. Die Förderung ist dabei auf 60.000 € begrenzt. Mit einem Förderzuschuss von 20 % sparst du also bis zu 12.000 €.

Auch das KfW (Kreditinstitut für Wiederaufbau) gewährt einen Förderkredit mit 20 % Tilgungszuschuss.

Voraussetzung für die Beantragung jeder Förderung ist die Beratung durch Energie-Effizienzexpert:innen, durch die die Förderung beantragt und die durchgeführten Maßnahmen geprüft werden. Das GEG schreibt für Dämmlösungen für die letzte Geschossdecke bestimmte Stärken (Dicken) der Dämmung vor. Für die Förderung im Rahmen des BAFA-Programms muss ein U-Wert von 0,14 W/(m²K) eingehalten werden.

Unser Förderservice ermöglicht es dir, die maximale Förderung für deine Baumaßnahme zu erhalten. baupal berät dich zu deiner Sanierung und begleitet dich während der Umsetzung. Unsere dena-zertifizierten Energie-Effizienzexpert:innen erstellen deinen individuellen Sanierungsfahrplan. Stelle jetzt deinen Förderantrag und sichere dir den Förderbonus.

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100+
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Geschossdecke dämmen: Anleitung

Um das Dachgeschoss zu dämmen, ist die richtige Planung wichtig. Bevor die Wärmedämmung montiert wird, sollten Informationen zu Fördermitteln und eine Energieberatung eingeholt sowie mögliche Dämmstoffe und -arten verglichen werden.

Wenn Dämmmaterial und Finanzierung feststehen, kann die Dämmung verlegt werden.

Achtung: Einblasdämmung immer von Fachkräften montieren lassen.

  • Für Dämmplatten oder -matten muss der Boden eben und sauber sein, da direkt darauf die Dampfbremse verlegt wird.
  • Nicht begehbare Dämmmatten werden lose, mehrlagig und zueinander versetzt verlegt. Begehbare Dämmplatten können im Verbundsystem nebeneinander ausgelegt werden. Wärmebrücken sollten vermieden werden und entstehen, wenn Dämmmaterial nicht versetzt gelegt wird.
  • Anschließend werden Spanplatten zur Abdeckung verlegt, die den Boden belastbar machen. Bei Unterkonstruktionen werden sie auf darauf geschraubt.

Geschossdecke dämmen: Vor- und Nachteile

Energiesparen trägt zum Klimaschutz bei und sorgt für größere Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke ist dabei ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Vorteile Nachteile
relativ leichter Eingriff in die Gebäudehülle Dämmung muss relativ dick sein (bis 26 cm)
kostengünstig festgelegte Dämmwerte müssen erreicht werden: < 0,24 W/(m²K)
sehr effektiv
Schutz vor Hitze im Sommer
Wertsteigerung der Immobilie
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Häufig gestellte Fragen

Wie dämme ich die oberste Geschossdecke richtig?

Eine Obergeschossdecke ist dann richtig gedämmt, wenn sie den Wohnraum vom Dachgeschoss isoliert. Je nachdem, ob der Spitzboden belastbar sein soll, muss eine Dampfsperre verlegt werden. Fachkräfte und eine Energieberatung können dabei unterstützen.

Welches Dämmmaterial eignet sich für die oberste Geschossdecke?

Konventionell werden für Geschossdeckendämmungen Mineralwolle oder Naturdämmstoffe wie Zellulose oder Holzfasern verwendet. Aber auch Styropor eignet sich zur Dämmung.

Was kostet die Dämmung der obersten Geschossdecke?

Für ein Einfamilienhaus belaufen sich die Kosten je nach gewähltem Material und verwendeter Dämmart auf durchschnittlich 4.000 € insgesamt. Bei einem Mehrfamilienhaus wird mit 65.000 € Gesamtkosten gerechnet.

Wird die Geschossdeckendämmung gefördert?

Ja, die Geschossdeckendämmung wird mit 15 % vom BAFA gefördert. Mit einer vorab durchgeführten Energieberatung wird ein Förderbonus von 5 % gewährt – insgesamt gibt es also 20 % Förderung. Dafür muss jedoch ein U-Wert von 0,14 W/(m²K) eingehalten werden.

Wie viel bringt Geschossdeckendämmung?

Die Dämmung der letzten Geschossdecke ist eine kostengünstige und sehr effektive Alternative zur Dachdämmung. Jährlich werden so etwa 8 % der Heizkosten eingespart.